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Parowóz typu BR 14, DRG, skala H0, BRAWA 40274

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Producent: BRAWA
Kod produktu: Br 40274

Opis


Parowóz BR 14 Niemieckich Kolei III Rzeszy DRG. 
Model wykonany z w większości z metalu.
 
Producent BRAWA
Numer katalogowy 40274
Skala H0 (1:87)
Właściciel taboru DRG
Zasilanie prąd stały
Epoka II
Dekoder DCC nie
Złącze dekodera NEM 652, 21-pin z gniazdem wtykowym
Silnik 5-biegunowy
Koło zamachowe tak
Obręcze gumowe 2
Długość 251 mm
Oświetlenie zewnętrzne 2-punktowe białe obustronne zależne od kierunku jazdy
Sprzęgi gniazda wg NEM 366 z kinematyką krótkiego sprzęgu
Minimalny promień torów 360 mm
Zderzaki sprężynowe tak
Generator dymu nie
Generator dźwięku nie
Oświetlenie stanowiska maszynisty tak

 

Informacja prawna dotycząca bezpiecznego użytkowania produktu: model przeznaczony dla dzieci powyżej 15 lat


 

Schlepptenderlokomotive Baureihe 14 (pr. S9) der DRG, Epoche II.
Aufbau, Kessel, Zylinder, Führerhaus und Wasserkasten schwarz; Rahmen, Räder und Pufferbohlen rot
- Kessel, Lok-Chassis, Umlauf und Tendergehäuse aus Zinkdruckguss
- freier Durchblick zwischen Rahmen und Kessel
- Motor und Antrieb sitzen in der Lok
- Motor 5-polig, schräggenutet mit feingewuchteter Schwungmasse
- feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
- zwei Haftreifen
- 21- und 8-polige Schnittstelle im Tender
- exakte und originalgetreue Lackierung
- Federpuffer
- Stromabnahme an 6 Achsen
- originalgetreue Kesselrückwand
- Lokführer und Heizer im Führerstand
- Führerstandsbeleuchtung
- bewegliche Türen
- epochengerechte Beleuchtung
- mehrteiliges Lampengehäuse
 
Vorbild
Baureihe 14 DRG, ehem. Pr. S9

Rund 20 Jahre beherrschten die Lokomotiven der Achsfolge 2B (eine Lok mit vorlaufendem Drehgestell und zwei Treibachsen) den Schnellzug- und Personenzuggdienst der Europäischen Eisenbahnen. Allein die preußische Staatsbahn hatte 3472 Maschinen dieser Achsfolge beschafft, die letzten davon erst im Jahr 1913.

Aber bereits an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden die Zuggewichte immer größer und die 2B Loks waren häufig an Ihrer Leistungsgrenze angelangt. Um auf den Loks einen leistungsfähigeren Kessel unterzubringen, mußte eine weitere Laufachse angefügt werden. Damit war die Achsfolge 2B1, die sogenante Atlantic geboren. Der Name dieser Lokbauart stammt vom ersten Betreiber solcher Loks, der Atlantic Coast Line in den USA.

Die Atlantic-Lokomotiven gelten unter Kennern als die elegantesten und formschönsten Dampfloks überhaupt, zudem waren sie wesentlich leistungsfähiger als ihre Vorgänger und extrem laufruhig. Daher konnten mit Atlantic Lokomotiven Geschwindigkeiten bis 200 km/h erreicht werden.

Die KPEV ( Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltungen) beschafften als erste Atlantic ab 1902 die Gattung S7 in zwei Bauformen - die Hannoversche Bauform und die Graffenstadener Bauform, benannt jeweils nach den Lieferfirmen. Die Loks waren von hervorragender Laufruhe und leistungsfähiger als die bisherigen 2B-Loks, aber für die immer weiter steigenden Anforderungen bald nicht mehr leistungsfähig genug. Daher wurde beschlossen, die Hannoversche S7 zu einer Art "Super- Atlantic" weiter zu entwickeln. So entstand die Gattung S9. Sie wurde bei der Hanomag in Hannover konstruiert und gebaut, ab 1908 wurden 99 Stück geliefert.

Die S9 hatte hervorragende Laufeigenschaften und war mit ihrem leistungsfähigen Kessel wie geschaffen für Schnellzüge im flachen Norddeutschland. Sie hatte eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Mit ihrem großen Tender waren Langläufe über eine Entfernung von mehr als 250 km möglich. Nebenbei war sie auch optisch sehr gelungen und gilt als eine der schönsten preußischen Lokomotiven.

Es verwundert allerdings, daß bei diesen Loks nicht das damals schon bewährte Heissdampfverfahren angewendet wurde. Man wollte diesen Fehler im Jahr 1914 korrigieren und die Loks mit neuen Heissdampfkesseln ausrüsten. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhinderte dies und nur zwei Loks wurden umgebaut. Diese waren jedoch noch leistungsfähiger geworden.

Nach dem Ersten Weltkrieg mussten 17 Loks nach Belgien und vier an französische Bahnen abgegeben werden. Von den übrigen Loks wurden nur noch drei von der Deutschen Reichsbahn übernommen und 1925 in die Baureihe 14.0 eingereiht, aber bereits kurz danach ausgemustert. Damals bestand in Deutschland kein Bedarf an Lokomotiven, die leichte Züge mit hohen Geschwindigkeiten befördern konten.

Die belgische Staatsbahn setzte ihre S9 jedoch weiterhin mit großem Erfolg ein, erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dort die letzten S9 ausgemustert - auch ein Beweis für deren Leistungsfähigket und gute Konstruktion.

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